{"id":566,"date":"2013-10-01T17:40:17","date_gmt":"2013-10-01T15:40:17","guid":{"rendered":"http:\/\/musik.express\/?p=566"},"modified":"2013-10-01T17:40:17","modified_gmt":"2013-10-01T15:40:17","slug":"goethes-geburtstagstorte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/musik.express\/?p=566","title":{"rendered":"Goethes Geburtstagstorte"},"content":{"rendered":"Im Gegenzug zum Musikexpress reisen Sie durch die Kulturgeschichte. Im ersten Wagen begegnen Sie dem geheimen Rat v. Goethe. Bei den Entwurfsarbeiten 2010 erinnerte ich mich an eine Begebenheit zu meiner Studentenzeit, die mich veranlasste, ihn in den Zug zu setzen: Im Germanistikstudium begegneten meine Freundin und ich auf Schritt und Tritt dem gro\u00dfen Dichter. So beschlossen wir eines Tages, in der Unibibliothek ein Stichwort zu finden, zu dem sein Name ganz bestimmt nicht auftauchen w\u00fcrde. Wir entschieden und f\u00fcr das Stichwort &#8222;Kartoffel&#8220;. Aber wir hatten keine Chance: Die Bibiothek besa\u00df das Werk &#8222;Die Kartoffel in der Goethezeit&#8220;. An Goethe kommt man also nicht vorbei.\r\n\r\nAls wir am 28. August am Musikexpress den Geburtstag des Poeten feierten, schmeckte Allen die Kartoffeltorte besonders gut, die Goethe nachweislich zu seinem 64. Geburtstag vor 200 Jahren geschenkt bekam. Hier das Rezept:\r\n\r\n<a href=\"http:\/\/musik.express\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Goethe-IMG_3670.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-567 aligncenter\" alt=\"Goethe IMG_3670\" src=\"http:\/\/musik.express\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Goethe-IMG_3670.jpg\" width=\"500\" height=\"486\" srcset=\"https:\/\/musik.express\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Goethe-IMG_3670.jpg 500w, https:\/\/musik.express\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Goethe-IMG_3670-300x291.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a>\r\n\r\n&nbsp;\r\n<h1><span style=\"color: #800000;\">Kartoffeltorte<\/span><\/h1>\r\n4 Eigelb,200 g Zucker und eine Prise Salz schaumig r\u00fchren, die abgeriebene Schaleeiner Zitrone, 1 kleinen Teel\u00f6ffel Backpulver, 75 g Grie\u00df und 100 g geriebene Mandeln unterr\u00fchren. 300 g geriebene kalte Pellkartoffeln und Rosinen dazugeben. F\u00fcr Erwachsene: Die Rosinen k\u00f6nnen in Orangenlik\u00f6r eingelegt werden. Dann noch das steif geschlagene Eiwei\u00df unterheben und den Kuchen in einer gut gefetteten und gemehlten Form ca. 50 Minuten bei 180\u00b0C (Ober-Unterhitze) backen.\r\n\r\n<em>Inspiriert durch ein Rezept aus dem Buch \u201eGestern a\u00df ich bei Goethe\u201c von Sybil Gr\u00e4fin Sch\u00f6nfeldt, Arche Verlag Z\u00fcrich\/Hamburg, 2002<\/em>\r\n<h2>Anmerkungen zur Bedeutung der Kartoffel in dieser Zeit:<\/h2>\r\nSie war bis Anfang des 17. Jahrhunderts eher als exotische Rarit\u00e4t in botanischen G\u00e4rten als in der Landwirtschaft zu finden und wurde ihrer Bl\u00fcten wegen gesch\u00e4tzt. Historische Belege f\u00fcr den Kartoffelanbau in Weimar gibt es erst ab 1750. Sie wurde dort allerdings zu dieser Zeit haupts\u00e4chlich als Viehfutter verwendet. So war die Kartoffeltorte sicher etwas Exotisches und damals &#8222;topaktuell&#8220;.\u00a0(Geschichtliches zu Kartoffel finden Sie auf den <a title=\"Die Kartoffelgeschichte\" href=\"http:\/\/www.kartoffel-geschichte.de\">Seiten von Klaus Henseler<\/a>, Internationale Forschungsstelle Kartoffel-Historie Cuxhaven (IFKH))","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Gegenzug zum Musikexpress reisen Sie durch die Kulturgeschichte. Im ersten Wagen begegnen Sie dem geheimen Rat v. Goethe. 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